"Womit fotografiert ihr?", fragte Student Titus gleich zu Beginn der Stationsarbeit. "Mit dem Handy", lautete die einstimmige Antwort der Mädchen und Jungen. "Genau", stimmte Titus zu, "aber heute wollen wir das mit einer Lochbildkamera tun!" Lochbildkamera? Davon hatten unsere ViertklässlerInnen bis heute noch nie etwas gehört. Das sollte sich bei unserem Besuch im teutolab Physik der Universität aber ändern.
Ganz im Zeichen des Experimentierens stand der Vormittag für die Mädchen und Jungen der beiden vierten Klassen. Während sich die Kinder der Klasse 4a im teutolab Chemie dem Thema "Zitronensäure" widmeten, standen für die Kinder der Klasse 4b Versuche rund um die Themen "Magnetismus", "Physikalische Zaubertricks" und eben das "Fotografieren mit der Lochbildkamera" im Mittelpunkt. So untersuchten die Mädchen und Jungen zunächst den Verlauf eines Lichstrahls, bevor sie in der Dunkelkammer ihre Lochbildkameras mit Fotopapier bestückten. Auf einem Flur der Universität hieß es dann für eineinhalb Minuten "still stehen", damit auf dem schwarz-weiß Foto später auch etwas zu erkennen war.
Nass wurde es bei den "Physikalischen Zaubertricks" wie "Flaschentaucher" und "Springbrunnen", während die Kinder zu dem Thema "Magnetismus" auf ihr Vorwissen aus dem Sachunterricht zurückgreifen konnten. "Die Kompassnadel zeigt nach Norden", waren sich die ViertklässlerInnen sicher. Nachdem sie verschiedene Metalle auf ihre Anziehungskraft hin untersucht hatten, baute sich jedes Kind einen Kompass, den sie zuächst zu Wasser ließen und später mit nach Hause nehmen durften.